Alltag mit LRS
LRS zu Hause fördern: was Eltern sinnvoll üben können

Die wichtigste Antwort vorweg – und sie ist für viele Eltern überraschend: Ihre zentrale Aufgabe zu Hause ist nicht das Üben. Sie ist der Erhalt von Motivation, Selbstvertrauen und einer entspannten Beziehung zu Ihrem Kind.
Sinnvoll sind kurze, regelmäßige und mit Schule oder Förderung abgestimmte Einheiten, angepasstes Lesematerial und gemeinsames Lesen ohne Prüfungscharakter. Wenig sinnvoll – und teilweise kontraproduktiv – sind längere Übungsphasen nach dem Muster „mehr vom Gleichen“, Wörter auswendig lernen und Diktate am Abend.
Dieser Beitrag erklärt, warum das so ist, und gibt Ihnen konkrete Handlungsmöglichkeiten.
Warum „noch eine Runde üben“ oft nach hinten losgeht
Der Befund dahinter ist gut dokumentiert. In der Beschreibung einer deutschen Interventionsstudie am Universitätsklinikum Heidelberg heißt es sinngemäß: Um die schulische Entwicklung zu unterstützen, üben viele Eltern von Kindern mit Legasthenie Lesen und Schreiben besonders häufig und zeigen dabei kontrollierendes Verhalten. Die Folge ist, dass die Lernmotivation des Kindes sinkt und sich die Hausaufgabensituationen in der Folge verschlechtern.
Das ist keine Schuldzuweisung – im Gegenteil. Dieses Verhalten entsteht aus Sorge und Verantwortungsgefühl. Es ist nur leider genau der Mechanismus, der die Sache verschlimmert.
Dazu kommt: Eltern von Kindern mit Legasthenie erleben nachweislich mehr Elternstress und mehr depressive Symptome als andere Eltern (Multhauf et al., 2016). Wenn Sie sich abends erschöpft und gereizt fühlen, ist das kein persönliches Versagen, sondern ein bekanntes Muster.
Was zu Hause wirklich hilft
1. Kurz, regelmäßig und abgestimmt
Zehn Minuten täglich sind besser als eine Stunde am Wochenende – und sie sind vor allem besser durchzuhalten. Entscheidend ist aber die Abstimmung: Fragen Sie in der Schule oder in der Förderung, woran gerade gearbeitet wird, und üben Sie genau das. Eigene Übungsprogramme laufen sonst leicht ins Leere oder arbeiten sogar gegen den Aufbau, den die Förderung verfolgt.
2. Das Lesematerial anpassen
Das ist der Tipp mit dem besten Aufwand-Nutzen-Verhältnis – und er hat es sogar in die Fachleitlinie geschafft: Kinder und Jugendliche mit Lesestörung können durch Texte mit vergrößerter Schrift und breiteren Buchstaben-, Wort- und Zeilenabständen eine Verbesserung der Leseleistung erzielen. Die Leitlinie empfiehlt ausdrücklich, entsprechende Lesematerialien auszuwählen.
So setzen Sie das um:
- Texte am Computer in größerer Schrift und mit erhöhtem Zeilenabstand ausdrucken
- am Tablet oder E-Reader Schriftgröße und Zeilenabstand hochstellen
- Bücher in größerer Schrift auswählen – viele Verlage bieten Leseanfängerreihen mit großzügigem Satz
- lange Texte in kürzere Abschnitte zerlegen
Ein geringerer Text-Hintergrund-Kontrast bringt dagegen nach der ausgewerteten Studienlage keinen Vorteil. Von Farbfolien und getönten Gläsern rät die Leitlinie ausdrücklich ab.
3. Gemeinsam lesen statt abfragen
Machen Sie aus dem Lesen zu Hause keine Prüfungssituation. Bewährte Formen:
- Sie lesen vor, Ihr Kind hört zu und folgt mit dem Finger.
- Im Wechsel lesen: Sie einen Absatz, Ihr Kind einen Satz.
- Gleichzeitig lesen: Sie lesen halblaut mit, Ihr Kind zieht das Tempo mit.
- Hörbuch plus Buch: Ihr Kind hört und verfolgt den Text parallel.
Wichtig dabei: Nicht jeden Fehler korrigieren. Wenn der Sinn stimmt, lesen Sie weiter. Ständige Unterbrechungen zerstören den Lesefluss und die Freude gleichermaßen.
Und: Vorlesen bleibt auch dann sinnvoll, wenn Ihr Kind längst „selbst lesen könnte“. Es hält den Zugang zu Geschichten offen, obwohl das eigene Lesen noch anstrengend ist.
4. Rechtschreibung: Regeln statt Auswendiglernen
Der klassische Abendritus – Wörterliste, abfragen, korrigieren – ist bei LRS besonders undankbar. Eine Metaanalyse über 34 kontrollierte Studien zeigt: Wirksam sind Ansätze, die mit Phonics, mit orthographischen Regeln und mit morphologischer Instruktion arbeiten. Für Interventionen, die vor allem Auswendiglernstrategien vermitteln, konnte kein bedeutsamer Einfluss bestätigt werden (Galuschka et al., 2020).
Praktisch heißt das: Statt zwanzig Wörter zu pauken, lieber an einem Phänomen arbeiten – etwa an Wortbausteinen, an der Verlängerungsprobe oder an einer einzelnen Regel, die Ihr Kind gerade in der Förderung behandelt.
Wenn Sie unsicher sind, welche Regel dran ist: fragen. Das ist die kürzeste Abkürzung.
5. Die Hausaufgabenzeit begrenzen
Setzen Sie ein festes Zeitfenster – und halten Sie es ein, auch wenn nicht alles fertig wird. Eine Notiz an die Lehrkraft („Wir haben 30 Minuten konzentriert gearbeitet, weiter sind wir nicht gekommen“) ist besser als zwei Stunden Kampf.
Klären Sie das idealerweise vorher mit der Schule. Genau dafür gibt es auch schulische Ausgleichsmaßnahmen: Nachteilsausgleich und Notenschutz bei LRS in Baden-Württemberg
6. Fortschritte sichtbar machen
Kinder mit LRS erleben ihren Fortschritt selten – weil sie sich mit der Klasse vergleichen, nicht mit sich selbst. Machen Sie den Vergleich mit dem eigenen Vorher möglich:
- alte Texte aufheben und nach einigen Monaten gemeinsam anschauen
- die Lesezeit für denselben Text hin und wieder stoppen und notieren
- eine kleine Liste führen: „Das kann ich jetzt sicher“
Das ist keine Kosmetik. Es ist die Grundlage dafür, dass Ihr Kind Anstrengung wieder mit Wirkung verbindet.
Was Sie besser lassen sollten
- Zusätzliche Diktate am Abend. Sie prüfen genau das, was nicht funktioniert, und liefern täglich einen neuen Misserfolg.
- Jeden Fehler markieren. Rot durchgestrichene Seiten wirken bei einem Kind mit Misserfolgsgeschichte anders als bei anderen Kindern.
- Lesen als Strafe oder Bedingung. „Erst noch zehn Minuten lesen, dann darfst du raus“ koppelt Lesen dauerhaft an Unlust.
- Vergleiche mit Geschwistern oder Mitschülern. Sie erklären nichts und beschädigen viel.
- Eigene Förderprogramme parallel zur Therapie. Zwei unterschiedliche Systeme gleichzeitig verwirren mehr, als sie nützen.
- Wahrnehmungsübungen, Farbfolien, Nahrungsergänzungsmittel. Für all das konnte in kontrollierten Studien keine Wirkung auf Lese- und Rechtschreibleistungen nachgewiesen werden.
Warum diese Verfahren nicht helfen, lesen Sie hier: Was hilft wirklich bei LRS? Wirksame Förderansätze im Überblick
Fünf Regeln für einen Hausaufgaben-Waffenstillstand
- Feste Zeit, fester Ort, festes Ende. Der Rahmen steht vorher fest und wird nicht verhandelt.
- Erst das Schwierige, dann das Leichte – solange die Konzentration reicht. Enden Sie mit etwas, das gelingt.
- Eine Rolle pro Person. Sie sind da, wenn Fragen kommen. Sie sitzen nicht daneben und korrigieren mit.
- Pausen einbauen. Nach 15 bis 20 Minuten kurz aufstehen, trinken, bewegen.
- Der Tag endet nicht mit Schule. Nach dem Zeitfenster ist Feierabend – auch für das Thema.
Ihre eigene Belastung ernst nehmen
Dass Eltern von Kindern mit LRS unter erhöhtem Stress stehen, ist wissenschaftlich gut belegt. Ebenso gut belegt ist, dass sich daran etwas ändern lässt.
In einer randomisiert-kontrollierten Studie mit 39 Kindern mit Legasthenie und ihren Müttern zeigte ein kognitiv-verhaltenstherapeutisch orientiertes Gruppenprogramm über drei Monate eine Gesamtwirksamkeit, die vor allem auf die Reduktion von Elternstress und legasthenie-spezifischem Stress zurückging (Multhauf et al., 2016).
Eine systematische Übersichtsarbeit über zehn Studien kommt zu einem ähnlichen Bild: Unterstützungsangebote für Eltern verbesserten deren emotionales Wohlbefinden und Bewältigungsstrategien – und diese Verbesserungen standen mit besseren schulischen, verhaltensbezogenen und sozialen Ergebnissen bei den Kindern in Zusammenhang (Guerra et al., 2025).
Übersetzt: Wenn es Ihnen besser geht, geht es meist auch Ihrem Kind besser. Elternberatung, ein Gespräch in der Erziehungsberatungsstelle oder der Austausch in einer Selbsthilfegruppe sind keine Zusatzaufgabe, sondern ein wirksamer Teil der Unterstützung.
Wie viel Übung ist genug?
Es gibt keine wissenschaftlich abgesicherte Minutenzahl für das Üben zu Hause. Als Orientierung hat sich bewährt:
| Alter | Gemeinsames Lesen | Gezieltes Üben |
|---|---|---|
| Klasse 1–2 | 10–15 Minuten täglich, überwiegend vorlesend | 5–10 Minuten, nur abgestimmt |
| Klasse 3–4 | 15 Minuten, im Wechsel lesen | 10–15 Minuten, nur abgestimmt |
| ab Klasse 5 | Hörbuch plus Text, Vorlesen bleibt erlaubt | nach Absprache mit Förderung und Schule |
Die Spalte „gezieltes Üben“ hat bewusst den Zusatz „nur abgestimmt“. Ohne fachliche Abstimmung ist Vorlesen und gemeinsames Lesen die sicherere Wahl.
Wenn Ihr Kind sich weigert
Verweigerung ist bei LRS fast immer ein Schutzmechanismus, keine Trotzhandlung. Was hilft:
- Den Anlass verkleinern. Ein Absatz statt einer Seite. Fünf Minuten statt zwanzig.
- Die Rollen tauschen. Ihr Kind liest Ihnen etwas vor, das es selbst ausgewählt hat – auch wenn es ein Comic oder ein Spielemagazin ist.
- Über das Thema sprechen, nicht über die Leistung. „Was ist gerade das Anstrengendste?“ bringt mehr als „Warum willst du nicht?“.
- Erklären, was LRS ist. Viele Kinder erleben eine spürbare Entlastung, wenn sie verstehen, dass die Schwierigkeiten nichts mit Intelligenz oder Faulheit zu tun haben: LRS, Legasthenie oder Lese-Rechtschreibstörung – was ist was?
Wenn Ihr Kind über längere Zeit deutlich niedergeschlagen, ängstlich oder zurückgezogen wirkt, sprechen Sie das in der kinderärztlichen Praxis an. Belastungsreaktionen sind bei LRS häufig und behandelbar – und die Behandlung ist im Gegensatz zur Förderung eine Leistung der Krankenkasse. Welche Signale früh auffallen, zeigt der Beitrag LRS erkennen: typische Anzeichen bei Kindern.
Was in die Absprache mit Schule und Förderung gehört
- Was üben wir zu Hause – und was nicht?
- Wie viel Zeit ist realistisch?
- Woran erkennen wir, dass es wirkt?
- Wer informiert wen, wenn es nicht läuft?
Diese vier Fragen einmal geklärt ersparen viele Missverständnisse. Die Fachleitlinie versteht Diagnostik und Förderung ausdrücklich als interdisziplinäre Aufgabe, bei der schulische und außerschulische Fachleute kooperieren und Familie sowie soziales Umfeld eingebunden werden. Wie eine fachliche Abklärung abläuft, beschreibt der Beitrag LRS testen lassen: Ablauf, Diagnostik und Zuständigkeiten.
Wenn Sie nicht weiterkommen
Manchmal ist der ehrlichste Befund: Es ist zu viel geworden – für Ihr Kind und für Sie. Dann ist es keine Kapitulation, sondern die richtige Entscheidung, das Üben aus der Familie herauszunehmen und in professionelle Hände zu geben.
In meiner Lerntherapie in Heddesheim gehört genau diese Klärung ins erste Gespräch: Was übernimmt die Förderung, was bleibt sinnvollerweise bei Ihnen zu Hause – und was darf ab sofort wegfallen. Häufig ist die spürbarste Entlastung für Familien die Erlaubnis, abends nicht mehr üben zu müssen. Erstgespräch vereinbaren
Ob Lerntherapie überhaupt der passende Weg ist, klärt dieser Beitrag: Lerntherapie oder Nachhilfe – was braucht mein Kind?
Möchten Sie die Situation Ihres Kindes besprechen?
In einem ruhigen Erstgespräch klären wir gemeinsam, wo Ihr Kind steht.
Häufige Fragen
Wie kann ich meinem Kind mit LRS zu Hause helfen?
Am wirksamsten sind gemeinsames Lesen ohne Prüfungscharakter, angepasstes Lesematerial mit größerer Schrift und breiteren Abständen, klar begrenzte Hausaufgabenzeiten und ein Klima, in dem Fehler nicht bestraft werden. Gezieltes Üben sollte mit Schule oder Förderung abgestimmt sein.
Wie viel soll mein Kind täglich lesen?
Kurz und regelmäßig ist besser als lang und selten. In der Grundschule sind zehn bis fünfzehn Minuten gemeinsames Lesen ein guter Rahmen – wobei ein großer Teil davon Ihr Vorlesen sein darf.
Bringt es etwas, Wörter auswendig zu üben?
Nach der Studienlage wenig. Eine Metaanalyse konnte für Ansätze, die vor allem Auswendiglernstrategien vermitteln, keinen bedeutsamen Effekt auf die Rechtschreibleistung bestätigen. Wirksam sind Ansätze, die an Lauten, Wortbausteinen und Rechtschreibregeln arbeiten.
Soll ich beim Lesen jeden Fehler korrigieren?
Nein. Wenn der Sinn erhalten bleibt, lesen Sie weiter. Ständiges Korrigieren unterbricht den Lesefluss und belastet die Motivation.
Darf ich meinem Kind noch vorlesen, obwohl es lesen kann?
Unbedingt. Vorlesen hält den Zugang zu Geschichten und Sprache offen, während das eigene Lesen noch anstrengend ist. Es ersetzt kein Training, aber es schützt die Lesefreude.
Was mache ich, wenn die Hausaufgaben jeden Abend eskalieren?
Führen Sie ein festes Zeitfenster ein und beenden Sie die Hausaufgaben danach, auch wenn nicht alles fertig ist. Informieren Sie die Lehrkraft schriftlich darüber und suchen Sie das Gespräch über schulische Ausgleichsmaßnahmen.
Kann ich die Lerntherapie durch Üben zu Hause ersetzen?
Nein. Wirksame Förderung folgt einem systematischen Aufbau und setzt eine Lernstandsdiagnostik voraus. Zu Hause geht es um Unterstützung, Anwendung und den Erhalt von Motivation – nicht um Therapie.
Fachlicher Hinweis
Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine individuelle Diagnostik, Beratung oder Behandlung. Die Empfehlungen stützen sich überwiegend auf die deutsche S3-Leitlinie zur Lese- und/oder Rechtschreibstörung (AWMF-Registernummer 028-044), die seit dem 22. April 2020 abgelaufen ist und derzeit überarbeitet wird, sowie auf neuere Metaanalysen und Interventionsstudien. Wenn Ihr Kind über längere Zeit deutlich niedergeschlagen, ängstlich oder zurückgezogen wirkt, sprechen Sie dies bitte in der kinder- und jugendärztlichen Praxis oder in einer kinder- und jugendpsychiatrischen beziehungsweise -psychotherapeutischen Praxis an.
Quellen und weiterführende Literatur
Leitlinien und offizielle Dokumente
- Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP): S3-Leitlinie „Diagnostik und Behandlung bei der Lese- und/oder Rechtschreibstörung“, AWMF-Registernummer 028-044, Stand 23.04.2015, gültig bis 22.04.2020, derzeit in Überarbeitung. AWMF-Leitlinienregister
- Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg: Verwaltungsvorschrift „Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf und Behinderungen“ vom 8. März 1999, zuletzt geändert am 22.08.2008. Landesrecht Baden-Württemberg
- LONDI – Lernstörungen: Onlineplattform für Diagnostik und Intervention (vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Verbundvorhaben, koordiniert von DIPF Frankfurt und LMU Klinikum München). londi.de
Wissenschaftliche Arbeiten
- Galuschka, K., Görgen, R., Kalmar, J., Haberstroh, S., Schmalz, X. & Schulte-Körne, G. (2020): Effectiveness of Spelling Interventions for Learners With Dyslexia: A Meta-Analysis and Systematic Review. Educational Psychologist, 55(1), 1–20. doi.org/10.1080/00461520.2019.1659794
- Galuschka, K. & Schulte-Körne, G. (2016): Diagnostik und Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Lese- und/oder Rechtschreibstörung. Deutsches Ärzteblatt International, 113(16), 279–286. doi.org/10.3238/arztebl.2016.0279
- Guerra, G. C., Positano, M. T., Sperati, A., Passaquindici, I., Logrieco, M. G., Lionetti, F., Spinelli, M. & Fasolo, M. (2025): Supporting parents of children with learning disorders: a systematic review of intervention strategies. Frontiers in Psychology, 16, 1536894. doi.org/10.3389/fpsyg.2025.1536894
- Multhauf, B., Buschmann, A. & Soellner, R. (2016): Effectiveness of a group-based program for parents of children with dyslexia. Reading and Writing, 29(6), 1203–1223. doi.org/10.1007/s11145-016-9632-1
- Vieira, A. P. A., Peng, P., Antoniuk, A., DeVries, J., Rothou, K., Parrila, R. & Georgiou, G. (2024): Internalizing problems in individuals with reading, mathematics and unspecified learning difficulties: a systematic review and meta-analysis. Annals of Dyslexia, 74(1), 4–26. doi.org/10.1007/s11881-023-00294-4
- Carioti, D., Masia, M. F., Travellini, S. & Berlingeri, M. (2021): Orthographic depth and developmental dyslexia: a meta-analytic study. Annals of Dyslexia, 71(3), 399–438. doi.org/10.1007/s11881-021-00226-0
- LRS
- Eltern
- Hausaufgaben
- Üben
- Motivation