Kennenlerngespräch
Kostenlos
15–20 Min. am Telefon, unverbindlich.
Für Eltern
Sie suchen eine Lerntherapeutin in Ihrer Nähe und möchten vorher wissen, was auf Sie zukommt? Hier finden Sie alle Schritte, transparente Preise und Antworten auf die häufigsten Fragen.
Wir telefonieren unverbindlich. Sie schildern die Situation, ich stelle Rückfragen, wir klären offene Fragen und halten einen Termin für die Diagnostik fest, falls diese noch nicht stattgefunden hat.
1 Zeitstunde standardisierte Diagnostik (u. a. HSP, DERET, SLRT-II) + 1 Zeitstunde Beratungsgespräch. Sie erhalten eine fundierte Einschätzung der Lese-Rechtschreib-Leistung Ihres Kindes und eine klare Empfehlung.
Wenn ein Therapieplatz sinnvoll ist und ich einen freien Platz habe, erhalten Sie ein Vertragsangebot.
45 Minuten pro Woche, individueller Förderplan, evaluierte Programme. Vor Ort in Heddesheim oder online. In den Schulferien pausiert die Förderung.
Klare, transparente Preise. Keine versteckten Kosten.
Kostenlos
15–20 Min. am Telefon, unverbindlich.
220 €
1 h Diagnostik (HSP, DERET, SLRT-II) + 1 h Beratungsgespräch. Einmalig.
255 € / Monat
Wöchentlich 45 Min., evaluierte Förderprogramme.
Vor Ort in Heddesheim oder online – zum gleichen Preis.
Nachhilfe orientiert sich am aktuellen Schulstoff und bereitet auf Klassenarbeiten vor. Lerntherapie setzt dagegen dort an, wo Ihr Kind gerade steht – unabhängig vom Lehrplan – und baut Lese-, Schreib- oder Rechenfähigkeiten gezielt und schrittweise auf.
In der Regel einmal pro Woche für 45 Minuten. Regelmäßigkeit ist wichtig, damit Ihr Kind kontinuierlich Fortschritte machen kann.
Nein, in den Schulferien pausiert die Förderung.
Elterngespräche finden ungefähr einmal pro Quartal statt, um den Stand und die weitere Förderung zu besprechen.
Das lässt sich am Anfang nicht pauschal sagen – wie viel Unterstützung ein Kind benötigt, ist individuell verschieden. Nach der Diagnostik kann ich einschätzen, wo Ihr Kind steht; meist ist eine Lerntherapie auf ein bis zwei Jahre angelegt.
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen Lerntherapie in der Regel nicht. In bestimmten Fällen kann das Jugendamt die Kosten übernehmen, wenn ein Kind durch die LRS in seiner seelischen Entwicklung beeinträchtigt ist – das wird immer im Einzelfall geprüft. (Keine Rechts- oder Finanzberatung – bitte im Zweifel direkt beim Jugendamt oder der Krankenkasse nachfragen.)
Die Kosten können unter Umständen als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden, meist ist dafür eine vorherige medizinische Diagnose nötig. (Keine Steuerberatung – am besten beim Finanzamt erfragen, welcher Nachweis benötigt wird.)
Meine Lerntherapie-Praxis befindet sich in Heddesheim (Johannes-Brahms-Straße 12). Ich betreue Familien aus dem gesamten Rhein-Neckar-Kreis, darunter Ladenburg, Weinheim, Hirschberg, Viernheim, Mannheim und Heidelberg. Alternativ können Sie auch von überall aus online an einer Förderung teilnehmen. [Mehr zu meinem Angebot vor Ort](/lrs-foerderung-heddesheim)
Typische Hinweise können sehr langsames oder stockendes Lesen, das Erraten von Wörtern sowie anhaltend viele Fehler beim Schreiben sein. Manche Kinder lassen Buchstaben oder Silben aus, vertauschen sie oder schreiben dasselbe Wort innerhalb eines Textes unterschiedlich. Auch Frust, Vermeidung und ein sinkendes Selbstvertrauen können auftreten. Einzelne Fehler allein reichen jedoch nicht für eine Diagnose aus.
Bei einer LRS können Buchstaben oder Silben ausgelassen, hinzugefügt oder vertauscht werden. Wörter werden teilweise so geschrieben, wie sie gehört werden, oder bei jedem Versuch anders geschrieben. Beim Lesen treten häufig ein langsames Lesetempo, das Verlesen von Wörtern oder Schwierigkeiten beim flüssigen Erfassen von Texten auf. Es gibt jedoch keinen einzelnen Fehler, der eine LRS eindeutig beweist.
Die Begriffe LRS und Legasthenie werden im Alltag häufig gleichbedeutend verwendet. LRS kann jedoch auch als allgemeiner Oberbegriff für ausgeprägte Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben genutzt werden. Mit Legasthenie beziehungsweise einer Lese- und Rechtschreibstörung ist häufig eine fachlich diagnostizierte und länger anhaltende Lernstörung gemeint. Die genaue Verwendung der Begriffe kann je nach Fachgebiet und Bundesland unterschiedlich sein.
Nein. Eine LRS ist kein Zeichen für geringe Intelligenz, Faulheit oder mangelnde Anstrengung. Kinder mit LRS können durchschnittlich oder überdurchschnittlich intelligent sein. Die Schwierigkeiten betreffen insbesondere den Erwerb und die Anwendung des Lesens und Schreibens. Deshalb ist es wichtig, die Fähigkeiten und Stärken des Kindes unabhängig von seinen Rechtschreib- oder Leseleistungen wahrzunehmen.
Erste Hinweise können bereits im Vorschulalter oder zu Beginn der Grundschule auftreten. Eine zuverlässige Diagnostik ist jedoch meist erst möglich, nachdem das Kind ausreichend Gelegenheit hatte, Lesen und Schreiben zu lernen. Bleiben die Schwierigkeiten über längere Zeit deutlich bestehen, sollte eine fachliche Abklärung erfolgen. Frühzeitige Unterstützung kann verhindern, dass sich Frust und Misserfolgserlebnisse verfestigen.
Eine fundierte Diagnostik kann je nach Fragestellung beispielsweise durch Fachärztinnen und Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -psychotherapeuten, sozialpädiatrische Zentren oder entsprechend qualifizierte psychologische Stellen erfolgen. Lernstandserhebungen durch Schule oder Lerntherapie können wichtige Hinweise liefern, ersetzen aber nicht in jedem Fall eine formelle medizinische oder psychologische Diagnose.
Bei einer LRS-Diagnostik werden in der Regel die bisherige Entwicklung, die schulische Situation und die konkreten Schwierigkeiten des Kindes betrachtet. Dazu kommen standardisierte Lese- und Rechtschreibtests. Je nach Fragestellung können weitere Untersuchungen, beispielsweise zu Aufmerksamkeit, kognitiven Fähigkeiten, Hören oder Sehen, sinnvoll sein. Ziel ist es, die Ursachen der Schwierigkeiten möglichst genau einzuordnen und passende Unterstützung zu planen.
Eine LRS lässt sich nicht durch eine kurze Behandlung einfach „wegmachen“. Durch eine gezielte, regelmäßige und individuell angepasste Förderung können sich die Lese- und Rechtschreibleistungen jedoch deutlich verbessern. Kinder können wirksame Strategien erlernen und zunehmend sicherer mit ihren Schwierigkeiten umgehen. Wie schnell Fortschritte entstehen, hängt von der individuellen Ausgangslage, der Regelmäßigkeit und der passenden Förderung ab.
Kinder mit LRS brauchen vor allem Verständnis, Geduld und eine Förderung, die an ihrem individuellen Lernstand ansetzt. Hilfreich sind kleinschrittige Übungen, regelmäßige Wiederholungen, verständliches Feedback und realistische Ziele. Ebenso wichtig sind eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern, Schule und Lerntherapie sowie der Blick auf die persönlichen Stärken des Kindes. Druck und häufige Vergleiche mit anderen Kindern sollten vermieden werden.
Besonders hilfreich ist ein systematisches und individuell aufgebautes Training, das direkt am Lesen und Schreiben ansetzt. Dazu können Übungen zur Laut-Buchstaben-Zuordnung, zum flüssigen Lesen, zu Rechtschreibregeln und zu geeigneten Lernstrategien gehören. Die Aufgaben sollten weder überfordern noch unterfordern und regelmäßig an den Fortschritt des Kindes angepasst werden. Reines Auswendiglernen oder zusätzlicher Leistungsdruck reichen meist nicht aus.
Ja. Eine LRS allein entscheidet nicht darüber, welche Schulform ein Kind besuchen kann. Entscheidend sind die gesamten Fähigkeiten, Leistungen und Lernvoraussetzungen. Viele Kinder und Jugendliche mit LRS besuchen erfolgreich ein Gymnasium, absolvieren eine Ausbildung oder studieren. Mögliche Unterstützungsmaßnahmen und Regelungen zum Nachteilsausgleich unterscheiden sich je nach Bundesland, Schule und individueller Situation.
Eine LRS wird fachlich als spezifische Lern- beziehungsweise Entwicklungsstörung eingeordnet. Sie ist weder ein Zeichen mangelnder Intelligenz noch mit Autismus oder einer geistigen Behinderung gleichzusetzen. Ob im rechtlichen Sinn eine Behinderung vorliegt, hängt von der individuellen Ausprägung und der Beeinträchtigung der gesellschaftlichen oder schulischen Teilhabe ab. Zusätzlich können durch anhaltende Misserfolge psychische Belastungen entstehen.
Die meisten Kinder mit LRS sehen Buchstaben nicht grundsätzlich spiegelverkehrt, verschwommen oder sich bewegend. Die Schwierigkeiten betreffen vor allem die Verarbeitung und sichere Zuordnung von Lauten, Buchstaben und Wörtern. Das gelegentliche Verwechseln ähnlich aussehender Buchstaben ist daher kein eindeutiger Nachweis für eine LRS. Berichtet ein Kind über tatsächliche Sehprobleme, sollten diese unabhängig davon fachärztlich abgeklärt werden.
Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine individuelle medizinische, psychologische oder schulische Diagnostik.