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LRS verstehen

LRS erkennen: typische Anzeichen bei Kindern

Ina Leitner10 Min. Lesezeit
Schulheft mit Handschrift eines Grundschulkindes und Bleistift auf einem Tisch

Die deutlichsten Anzeichen einer Lese-Rechtschreib-Schwäche sind ein sehr langsames, mühsames Lesen, viele und wechselnde Rechtschreibfehler und – besonders wichtig – ein Missverhältnis zwischen Übungsaufwand und Fortschritt. Ein Kind, das viel übt und trotzdem kaum vorankommt, gibt Ihnen das aussagekräftigste Signal überhaupt.

Einzelne Fehler beim Lesen und Schreiben gehören zum Lernen dazu. Entscheidend ist das Gesamtbild: Wie ausgeprägt sind die Schwierigkeiten, wie lange bestehen sie schon, und wie sehr belasten sie Ihr Kind? Dieser Beitrag ordnet die typischen Beobachtungen ein – und räumt mit einigen Warnsignalen auf, die weniger aussagen, als viele denken.

Die drei Bereiche, in denen sich LRS zeigt

BereichWorauf Sie achten können
LesenTempo, Genauigkeit, Verständnis
RechtschreibenFehlermenge, Fehlerkonstanz, Regelanwendung
Verhalten und BefindenVermeidung, Frust, körperliche Beschwerden, Selbstbild

Diese drei Bereiche hängen zusammen, treten aber nicht immer gemeinsam auf. Manche Kinder lesen ordentlich und schreiben sehr fehlerhaft, bei anderen ist es umgekehrt. Die medizinische Klassifikation trägt dem Rechnung: Nach ICD-10 erfüllen etwa 8 Prozent der Kinder die Kriterien einer kombinierten Lese- und Rechtschreibstörung, rund 7 Prozent die einer isolierten Rechtschreibstörung, und etwa 6 Prozent zeigen eine isolierte Lesestörung (Galuschka & Schulte-Körne, 2016).

Was hinter diesen Begriffen steckt, erklären wir ausführlich in LRS, Legasthenie oder Lese-Rechtschreibstörung – was ist was?.

Anzeichen beim Lesen

Eine Lesestörung zeigt sich fachlich in drei Merkmalen: vielen Fehlern beim lauten und leisen Wortlesen, einer deutlich herabgesetzten Lesegeschwindigkeit und einem deutlich beeinträchtigten Leseverständnis (Galuschka & Schulte-Körne, 2016).

Im Alltag beobachten Eltern das so:

  • Das Lesen ist auffallend langsam, stockend und angestrengt – auch bei einfachen, bekannten Texten.
  • Wörter werden eher geraten als erlesen; oft wird nur der Wortanfang erfasst und der Rest ergänzt.
  • Buchstaben, Silben oder ganze Wörter werden ausgelassen, hinzugefügt oder vertauscht.
  • Das Kind verliert die Zeile und muss häufig neu ansetzen.
  • Nach dem Lesen kann es kaum wiedergeben, worum es ging.
  • Lesen aus eigenem Antrieb findet praktisch nicht statt.

Warum das Lesetempo im Deutschen besonders wichtig ist

Das Deutsche hat eine vergleichsweise regelmäßige Buchstaben-Laut-Zuordnung. Kinder mit LRS lernen deshalb oft irgendwann, Wörter richtig zu erlesen – nur eben sehr langsam und mit hohem Aufwand. Die Fehlerzahl kann dadurch unauffällig wirken, während das eigentliche Problem bestehen bleibt.

Eine Metaanalyse über europäische Schriftsprachen kam zu dem Ergebnis, dass die Lesegeschwindigkeit über verschiedene Orthografien hinweg und von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter ein verlässlicher Indikator ist, um Kinder mit und ohne Lesestörung zu unterscheiden – deutlich verlässlicher als die reine Lesegenauigkeit (Carioti et al., 2021).

Und das Leseverständnis?

Schwierigkeiten beim Textverständnis sind bei LRS die Regel, nicht die Ausnahme. Eine Metaanalyse aus 76 Studien fand bei Kindern und Jugendlichen mit Lesestörung ein großes Defizit im Leseverständnis gegenüber gleichaltrigen Kontrollgruppen; auch das Hörverständnis war betroffen, allerdings deutlich schwächer (Georgiou et al., 2022). Wenn ein Kind einen Text vorgelesen bekommt und ihn dann gut versteht, spricht das eher für ein Dekodierproblem als für eine allgemeine Sprachverständnisschwäche.

Anzeichen beim Rechtschreiben

  • Sehr viele Fehler – auch in Wörtern, die eben noch geübt wurden.
  • Fehlerinkonstanz: Dasselbe Wort wird im selben Text mehrfach unterschiedlich falsch geschrieben.
  • Laute werden verwechselt, die klanglich nah beieinanderliegen (etwa d und t, g und k, b und p).
  • Buchstaben oder Silben fehlen oder kommen doppelt vor.
  • Rechtschreibregeln wie Dehnung, Doppelkonsonanten oder Groß- und Kleinschreibung bleiben dauerhaft unsicher, obwohl sie erklärt wurden.
  • Abschreiben gelingt deutlich besser als freies Schreiben oder Diktate.
  • Das Kind schreibt auffällig kurze Texte und weicht auf Wörter aus, die es sicher beherrscht.

Der letzte Punkt wird oft übersehen: Ein Kind, das nur Wörter verwendet, die es schreiben kann, produziert wenig Fehler – aber auch wenig Text. Das ist ein Vermeidungssignal, kein Erfolg.

Anzeichen im Verhalten und im Befinden

Diese Signale kommen häufig vor den schlechten Noten – und werden am häufigsten fehlgedeutet.

  • Bauch- oder Kopfschmerzen, besonders vor Deutschstunden, Diktaten oder Klassenarbeiten
  • ausgeprägte Unlust, Ausweichmanöver und Trödeln bei Hausaufgaben
  • Wutausbrüche oder Tränen bei Lese- und Schreibaufgaben
  • Sätze wie „Ich bin zu dumm dafür“
  • Rückzug, Traurigkeit, Sorge vor dem Vorlesen in der Klasse
  • alternativ: Clownerien, Störverhalten, Aggression – also der Versuch, das Nicht-Können zu überspielen

Beide Richtungen sind belegt. Eine Metaanalyse mit 120 Stichproben und über 83.000 Teilnehmenden zeigt, dass Menschen mit Lernschwierigkeiten deutlich häufiger internalisierende Probleme wie Ängstlichkeit, Niedergeschlagenheit oder sozialen Rückzug erleben als Gleichaltrige (Vieira et al., 2024). Eine weitere Metaanalyse über 33 Studien mit Kindern zwischen 5 und 12 Jahren fand einen bedeutsamen Zusammenhang zwischen schwächeren Leseleistungen und externalisierendem Verhalten – die Effektstärke war allerdings klein (Pickren et al., 2024).

Was in welchem Alter auffällt

ZeitraumTypische Beobachtungen
Vorschulalterverzögerte Sprachentwicklung, anhaltende Aussprachefehler, Schwierigkeiten beim Reimen, beim Silbenklatschen und beim Heraushören von Anlauten, Mühe beim Merken von Buchstaben, LRS in der Familie
Klasse 1 bis 2Buchstaben-Laut-Zuordnung sitzt nicht, Laute können nicht zu Wörtern zusammengezogen werden, sehr mühsames Erlesen, Abschreiben dauert extrem lange
Klasse 3 bis 4Lesen bleibt langsam und stockend, Textverständnis leidet, sehr viele Rechtschreibfehler, Textaufgaben in Mathematik werden zum Problem, erste Vermeidungsstrategien
Weiterführende SchuleLesetempo reicht für das Stoffpensum nicht aus, Schwierigkeiten in Fremdsprachen, Aufsätze bleiben knapp, Lernen aus Texten funktioniert schlecht, wachsender Frust und Selbstzweifel

Zum Vorschulalter: Was Frühindikatoren leisten – und was nicht

Kinder mit einem familiären Risiko für LRS zeigen bereits vor der Einschulung häufiger Auffälligkeiten: eine verzögerte frühe Sprachentwicklung, Schwächen in der phonologischen Verarbeitung, geringere Buchstabenkenntnis und ein langsameres schnelles Benennen (Snowling & Melby-Lervåg, 2016). Auch Kinder mit anhaltenden Aussprachestörungen haben ein erhöhtes Risiko für spätere Lese- und Sprachschwierigkeiten, wie eine Metaanalyse mit 290 Effektstärken zeigt (Walquist-Sørli et al., 2025).

Gleichzeitig gilt eine wichtige Einschränkung: Nach der Auswertung der deutschen S3-Leitlinie ist eine zuverlässige und gültige Früherkennung einer LRS über Vorläuferfähigkeiten mit den verfügbaren Testverfahren nicht möglich (Galuschka & Schulte-Körne, 2016).

Was heißt das praktisch? Ein auffälliges Vorschul-Screening ist kein Urteil, und ein unauffälliges ist keine Entwarnung. Sinnvoll ist es trotzdem, bei Risikohinweisen genauer hinzuschauen und die sprachlichen Grundlagen zu stärken – nur eben ohne Etikett.

Was kein verlässliches Anzeichen ist

Buchstabenverwechslungen wie b und d. Diese Verwechslungen sind im Anfangsunterricht bei sehr vielen Kindern zu beobachten und für sich genommen kein aussagekräftiges Erkennungsmerkmal. Sie werden erst dann bedeutsam, wenn sie deutlich über das zweite Schuljahr hinaus bestehen bleiben und weitere Auffälligkeiten dazukommen.

Eine vermutete Sehschwäche. LRS ist keine Störung der Sehschärfe. Eine systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse fand bei Menschen mit Lesestörung keine bedeutsamen Unterschiede in Sehschärfe oder Fehlsichtigkeit gegenüber Kontrollgruppen (Martinez-Perez et al., 2026). Ein Sehtest gehört trotzdem zur Abklärung – aber als Ausschluss, nicht als Erklärung.

Eine schlechte Deutschnote allein. Eine Note fasst sehr Unterschiedliches zusammen. Aussagekräftiger ist der Blick in die Hefte: Wie liest Ihr Kind vor? Wie schreibt es frei?

„Er strengt sich einfach nicht an.“ Der Aufwand ist bei LRS typischerweise sehr hoch – nur mit wenig Ertrag. Genau diese Erfahrung erzeugt über die Zeit die Motivationsprobleme, die dann als Ursache missverstanden werden.

Wann Sie handeln sollten

Warten hilft in aller Regel nicht. Eine deutsche Längsschnittstudie fand über einen Zeitraum von gut fünf Jahren eine Störungspersistenz von knapp 70 Prozent (Wyschkon et al., 2018). Die Schwierigkeiten verwachsen sich also meist nicht von selbst.

Werden Sie aktiv, wenn Sie mehrere der folgenden Punkte über einen längeren Zeitraum beobachten:

  • Ihr Kind liest deutlich langsamer und mühsamer als Gleichaltrige.
  • Trotz regelmäßigem Üben zeigen sich kaum Fortschritte.
  • Die Rechtschreibfehler bleiben zahlreich und wechselhaft.
  • Ihr Kind vermeidet Lesen und Schreiben, wo es nur geht.
  • Es leidet erkennbar unter der Situation.

Der schulrechtliche Anknüpfungspunkt in Baden-Württemberg

Die Verwaltungsvorschrift „Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf und Behinderungen“ (Verwaltungsvorschrift vom 8. März 1999, zuletzt geändert am 22. August 2008) nennt einen konkreten Anhaltspunkt: Wenn die Leistungen im Lesen oder Rechtschreiben dauerhaft – in der Regel etwa ein halbes Jahr – schlechter als „ausreichend“ bewertet wurden, sind bis Klasse 6 in Deutsch und in den Fremdsprachen besondere Formen der Leistungsmessung und Leistungsbewertung möglich. Über die Anwendung entscheidet die Klassenkonferenz unter Vorsitz der Schulleitung.

Sie müssen dafür also nicht auf eine ärztliche Diagnose warten. Sprechen Sie zunächst die Klassenlehrkraft an und bitten Sie um eine Einschätzung der Lernstandsbeobachtungen. Weitere Anlaufstellen sind Beratungslehrkräfte, die schulpsychologische Beratungsstelle und die kinder- und jugendärztliche Praxis.

Wie die Abklärung abläuft und wer sie durchführt, lesen Sie unter LRS testen lassen: Ablauf, Diagnostik und Zuständigkeiten. Welche schulischen Ausgleichsmaßnahmen es gibt, behandeln wir in einem eigenen Beitrag: Nachteilsausgleich und Notenschutz bei LRS in Baden-Württemberg. Einen Überblick über meine Arbeitsweise finden Sie auf der Seite LRS-Förderung.

Was Sie bis dahin konkret tun können

Eine strukturierte Beobachtung über zwei bis vier Wochen hilft im Gespräch mit Schule oder Praxis enorm mehr als ein allgemeiner Eindruck:

  • Lesezeit stoppen. Lassen Sie Ihr Kind zweimal pro Woche zwei Minuten aus einem altersgemäßen Text vorlesen und notieren Sie, wie weit es kommt.
  • Fehler sammeln, nicht zählen. Heben Sie zwei bis drei freie Texte auf. Interessant ist die Art der Fehler, nicht die Menge.
  • Aufwand notieren. Wie lange dauern Deutschhausaufgaben tatsächlich? Wie oft gibt es Tränen?
  • Vergleich einholen. Fragen Sie die Lehrkraft konkret: Wo steht mein Kind im Lesen und Rechtschreiben im Vergleich zur Klasse?
  • Druck herausnehmen. Zusätzliches Üben nach dem Muster „mehr vom Gleichen“ verschärft bei LRS meist nur die Belastung.

Unterstützung in Heddesheim und Umgebung

Wenn Sie mehrere dieser Anzeichen bei Ihrem Kind wiedererkennen, lohnt sich ein Gespräch, bevor sich Frust festsetzt. In meiner Lerntherapie in Heddesheim schaue ich mir gemeinsam mit Ihnen an, wo Ihr Kind im Lesen und Schreiben tatsächlich steht, was das für den Schulalltag bedeutet und welche nächsten Schritte sinnvoll sind – auch dann, wenn am Ende gar keine Förderung nötig ist.

Möchten Sie die Situation Ihres Kindes besprechen?

In einem ruhigen Erstgespräch klären wir gemeinsam, wo Ihr Kind steht.

Häufige Fragen

Ab welchem Alter kann man LRS erkennen?

Verlässlich beurteilen lässt sich das Lesen und Schreiben erst, wenn ein Kind ausreichend Unterricht darin hatte – üblicherweise ab dem Ende der ersten oder im Lauf der zweiten Klasse. Vorher lassen sich lediglich Risikohinweise beobachten.

Kann man LRS schon im Kindergarten feststellen?

Nein. Eine zuverlässige Früherkennung über Vorläuferfähigkeiten ist mit den derzeit verfügbaren Testverfahren nicht möglich. Beobachtbare Risikohinweise wie anhaltende Ausspracheprobleme, Schwierigkeiten beim Reimen oder LRS in der Familie rechtfertigen aber ein aufmerksames Hinschauen.

Ist es ein Zeichen für LRS, wenn mein Kind b und d verwechselt?

Für sich genommen nicht. Solche Verwechslungen sind im ersten und zweiten Schuljahr verbreitet. Bedeutsam werden sie erst, wenn sie deutlich länger bestehen bleiben und zusammen mit anderen Auffälligkeiten auftreten.

Mein Kind liest fehlerfrei, aber sehr langsam – ist das schon LRS?

Das kann ein wichtiger Hinweis sein. Gerade im Deutschen ist die Lesegeschwindigkeit ein verlässlicheres Unterscheidungsmerkmal als die Lesegenauigkeit. Ein auffällig niedriges Lesetempo sollte abgeklärt werden, auch wenn kaum Fehler auftreten.

Kann eine LRS nur die Rechtschreibung betreffen?

Ja. Die isolierte Rechtschreibstörung ist eine eigene diagnostische Kategorie und kommt sogar recht häufig vor. Ebenso gibt es Kinder, die fast ausschließlich beim Lesen Schwierigkeiten haben.

Was mache ich, wenn die Schule keinen Handlungsbedarf sieht?

Bitten Sie schriftlich um eine Einschätzung und um eine Besprechung in der Klassenkonferenz. Parallel können Sie eine unabhängige Abklärung veranlassen, etwa über die kinder- und jugendärztliche Praxis oder eine kinder- und jugendpsychiatrische beziehungsweise -psychotherapeutische Praxis.

Fachlicher Hinweis

Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine individuelle Diagnostik oder Beratung. Die hier beschriebenen Anzeichen sind Beobachtungshilfen und erlauben keine Diagnose. Bei Verdacht auf eine Lese- und/oder Rechtschreibstörung wenden Sie sich bitte an eine kinder- und jugendärztliche, kinder- und jugendpsychiatrische oder kinder- und jugendpsychotherapeutische Praxis oder an die zuständige schulpsychologische Beratungsstelle. Die deutsche S3-Leitlinie zur Lese- und/oder Rechtschreibstörung (AWMF-Registernummer 028-044) ist seit April 2020 abgelaufen und befindet sich in Überarbeitung; die Aussagen in diesem Beitrag stützen sich daher zusätzlich auf neuere Übersichtsarbeiten und Metaanalysen.

Quellen und weiterführende Literatur

Leitlinien und offizielle Dokumente

  • Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP): S3-Leitlinie „Diagnostik und Behandlung bei der Lese- und/oder Rechtschreibstörung“, AWMF-Registernummer 028-044, Stand 23.04.2015, gültig bis 22.04.2020, derzeit in Überarbeitung. AWMF-Leitlinienregister
  • Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): ICD-10-GM, Kapitel V, Block F80–F89 (Entwicklungsstörungen). BfArM – ICD-10-GM
  • Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg: Verwaltungsvorschrift „Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf und Behinderungen“ vom 8. März 1999, zuletzt geändert durch Verwaltungsvorschrift vom 22.08.2008 (K.u.U. 2008, S. 149). Landesrecht Baden-Württemberg
  • Kultusministerkonferenz: Grundsätze zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben oder im Rechnen. Beschluss vom 04.12.2003 in der Fassung vom 15.11.2007. KMK-Beschluss (PDF)

Wissenschaftliche Arbeiten

  • Carioti, D., Masia, M. F., Travellini, S. & Berlingeri, M. (2021): Orthographic depth and developmental dyslexia: a meta-analytic study. Annals of Dyslexia, 71(3), 399–438. doi.org/10.1007/s11881-021-00226-0
  • Galuschka, K. & Schulte-Körne, G. (2016): Diagnostik und Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Lese- und/oder Rechtschreibstörung. Deutsches Ärzteblatt International, 113(16), 279–286. doi.org/10.3238/arztebl.2016.0279
  • Georgiou, G. K., Martinez, D., Vieira, A. P. A., Antoniuk, A., Romero, S. & Guo, K. (2022): A meta-analytic review of comprehension deficits in students with dyslexia. Annals of Dyslexia, 72(2), 204–248. doi.org/10.1007/s11881-021-00244-y
  • Martinez-Perez, C., Oliveira, A. P. & Baltazar, I. (2026): Visual and Oculomotor Function in Developmental Dyslexia: A Systematic Review and Meta-Analysis. Ophthalmic and Physiological Optics, 46(2), 152–169. doi.org/10.1007/s44402-026-00044-0
  • Pickren, S. E., Torelli, J. N., Miller, A. H. & Chow, J. C. (2024): The relation between reading and externalizing behavior: a correlational meta-analysis. Annals of Dyslexia, 74(2), 158–186. doi.org/10.1007/s11881-024-00307-w
  • Snowling, M. J. & Melby-Lervåg, M. (2016): Oral language deficits in familial dyslexia: A meta-analysis and review. Psychological Bulletin, 142(5), 498–545. doi.org/10.1037/bul0000037
  • Vieira, A. P. A., Peng, P., Antoniuk, A., DeVries, J., Rothou, K., Parrila, R. & Georgiou, G. (2024): Internalizing problems in individuals with reading, mathematics and unspecified learning difficulties: a systematic review and meta-analysis. Annals of Dyslexia, 74(1), 4–26. doi.org/10.1007/s11881-023-00294-4
  • Walquist-Sørli, L., Caglar-Ryeng, Ø., Furnes, B., Nergård-Nilssen, T., Donolato, E. & Melby-Lervåg, M. (2025): Are Speech Sound Difficulties Risk Factors for Difficulties in Language and Reading Skills? A Systematic Review and Meta-Analysis. Journal of Speech, Language, and Hearing Research, 68(1), 164–177. doi.org/10.1044/2024_JSLHR-24-00170
  • Wyschkon, A., Schulz, F., Gallit, F. S., Poltz, N., Kohn, J., Moraske, S., Bondü, R., von Aster, M. & Esser, G. (2018): 5-Jahres-Verlauf der LRS: Stabilität, Geschlechtseffekte, Schriftsprachniveau und Schulerfolg. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, 46(2), 107–122. doi.org/10.1024/1422-4917/a000535
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